Love Parade – Ein vermeidbares Drama?

Wir haben wohl alle am vergangenen Wochenende mit Entsetzen die Katastrophe von Duisburg mitverfolgt. Neben dem Schmerz und Leid der Betroffenen treten nun immer stärker Fragen nach den Verantwortlichen in den Vordergrund und ob dieses Desaster hätte vermieden werden können.

Im Nachinein und aus der Distanz lässt sich natürlich immer alles besser machen und ich will hier gar nicht in diesen Tenor einstimmen. Aber zwei Gedanken beschäftigen mich doch gewaltig:

Wie kann es sein, dass private Veranstalter, die ohne die Unterstützung oder Kooperation von öffentlichen Trägern, wie Gemeinden oder staatlichen Organisationen Events organisieren, strengstens an die Versammlungsstättenverordnung gebunden sind und es hier so aussieht als ob hier einiges anders gelaufen ist? In diesem Regelwerk sind ganz klar Voraussetzungen an Raum- und Flächengrößen, erforderliche Absperrungen, Fluchtwege, Anzahl Rettungskräfte und Ordnungsdienste definiert. Wenn wir schon so ein Regelwerk haben (wenn auch immer noch keine bundesweit einheitliche Fassung!), warum wird es dann anscheinend nicht beachtet?

Wer die Pressekonferenz am Sonntag im Fernsehen mitverfolgt hat, der konnte live erleben, wie wenig bereit erwachsene Menschen sind zumindest die moralische Verantwortung zu übernehmen. Ich kann nicht erst Menschen einladen und Ihnen dann, wenn etwas passiert, das Gefühl geben selbst schuld zu sein. Oder wie sonst soll die Äusserung eines Sprechers zu deuten sein, dass Menschen Mauern hochklettert sind, die durch Zäune gesichert waren und sie dadurch zu Tode kamen?

Nun, die kommenden Wochen werden wohl Aufklärung bringen. Für die Opfer und das Event Love Parade kommen die zu erwartenden Erkenntnisse zu spät. Aber vielleicht überarbeiten andere Veranstalter von Groß- und Mega Events ihre Besucher- und Sicherheitskonzepte nochmals schleunigst. Schließlich laufen momentan an jedem Wochenende Festivals, Märkte und Stadtfeste. Denn einen solchen Tanz auf dem Vulkan braucht wirklich niemand!

Euer Edgar

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Rückblick auf das Macher-Treffen auf der Messe Stuttgart

Gestern Abend war es nun wieder soweit: die Messe und das KKL luden zu ihrem jährlichen Sommer-Event, dem sog. Macher-Treffen ein. Neben jeder Menge hübscher Menschen und tatsächlich auch ein paar guten Gesprächen war die Gastfreundschaft sehr groß. Kompliment an dieser Stelle den Veranstaltern.

Aber – ja hier kommt eine Einschränkung – ich hab mich gefragt, wo die besondere Qualität der Veranstaltung zu spüren war? Sicher, Kommunikation und Networking, Leistungen, für die Messen und Kongresse neben Informationsbereitstellung stehen. Aber man könnte noch viel mehr aus dieser Veranstaltung machen können – sicher auch im Interesse der Veranstalter, die das Ganze ja schließlich finanziert haben.

So, ich würde mich natürlich auch trotz meiner öffentlich kritischen Meinung über eine Einladung zur Veranstaltung 2011 wieder sehr freuen…

Ich lasse es die Gemeinde wissen!

Euer Edgar

Start!

Lange habe ich dieses Medium nicht genutzt
– jetzt aber endlich doch. Ich bin sehr daran interessiert,
meine Diskussionen, die bislang nur im Kollegen- und Kundenkreis geführt werden, mit einer größeren Gruppe weiterzuführen.
Das Thema Werte und Wertvorstellungen treiben mich schon seit Jahren um. Lassen wir uns wirklich nur von plakativen Werbeaussagen verführen oder trennt sich hier die „Spreu vom Weizen“ und gibt es Kundengruppen, die nach mehr als Brand Image und reine Funktionalität suchen?

Euer Edgar

Interessieren die Kunden Werte?

Diese Frage stellen wir uns bereits seit einigen Jahren und brachte uns dazu, die Beratungsagentur generationValue zu gründen.

Wir wollen in diesem Blog einerseits unsere Gedanken und unsere Arbeit vorstellen aber ganz bewusst auch in eine rege Diskussion über das Werte-Thema im Marketing und innerhalb der Unternehmenskommunikation treten.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!

Eure generationValue